2009-07-09

Was wir vorhaben...


...in den kommenden Tagen ist oben zu sehen. Wir nennen es:

WUKIGSUKISEW

(Wir umkreisen Kassel im großen Stil und kaufen in Schweden einen Weihnachtsbaum)

oder kurz:

Wir bringen den Schweden den Ikea zurück!

Kurz vor dem Start: Wiedervereinigung!

Hatte doch anfangs eine Dame mit schwarzen Haaren, die diesen Blog angelegt hat, gemeint, das hier alles alleine regeln zu können.

HA!

Falsch gedacht...

Herzlich Willkommen auf ol-yve, dem Biotop für lokal begrenzte Weltreisende.

Was gibts neues?

Weiter unten seht ihr einige Stufen des "neuen Terrors", den wir extra für unser neuestes Hobby erstellt haben. Was unser Hobby ist?

Wir belästigen Mitmenschen verschiedener europäischer Regionen durch unsere Anwesenheit. Und als ob das noch nicht genug wäre: Wir nehmen ihnen ihre Bleibe, trinken ihnen ihr Bier weg und verschwinden dann, ohne einen guten Eindruck zu hinterlassen...

Als ob das gar nichts wäre...

Haltet also ab heute schon Ausschau, denn morgen geht es los!!!
...und wie es auch beim Wetter ist: Schlechtes kündigt sich bereits einen Tag zuvor an!

Grüße Euer ol von ol-yve

2009-07-07

Prag, die goldene Stadt

Prag: 2009/04





Selten hat die Erosion so wundervolle Launen gehabt wie hier. An dem beige-gelben Wohnhaus in der Stadtrandsiedlung "Grüne Au" hat sich in den vergangenen 3 Jahren durch den Klimawandel ein etwa 300 Meter langes Gebilde entwickelt. Wie schnell sich das Wachstum fortsetzen wird ist Experten noch nicht ganz klar. Fest steht, dass der Auswuchs von der Gebäudeversicherung des Wirtsgebäudes abgedeckt wird.







Haltestellen ohne Einzugsgebiet sind Prags eigentliches Wahrzeichen. Im Hintergrund dieses adrett gekleideten mittelalten Herrn sehen wir die Haltestelle "Prag-Abseitsdorf, Müllkippe", die seit etwa 16 Jahren kein Passagier jemals betreten hat. Der Sage nach sollen hier alle Goldtöpfe sämtliche Regenbögen der Welt vergraben sein.
Die Spinnen, die Böhmen!


Die weltberühmte Kalaschnikoff-Kirche gilt als Symbol des Scheiterns in der Gründerzeit. Bei mehreren Versuchen, der Kirche eine Spitze zu verpassen, rutschte dem Konstrukteur die Tusche aus. Wo man anderswo die endgültige Zeichnung abwartete, war man hier stur wie 'ne Ameise und setzte jeden einzelnen Fehler in die Tat um. Interessant ist auch die waagerechte Anordnung der Kirchturmspitze.


Wilde Reitervölker wie die Tschechen haben oft einen oder mehrere Schutzpatrone. Dieser hier ist der tschechische. Der Hl. Watschelslav ist gleichzeitig der Schutzpatron der Salzstangen und der Eisenbahnsignale.
Er wird von den Tschechen im Kopfstand verehrt.

2007-07-08

Puschel das Eichhörnchen - Teil 7

Born in the USA

Wer nur 1 und 1 zusammenzählen kann ist hier geistig unterfordert und möchte gerne Mathe machen. Tamteratam, Teil 7 der Geißel der Menschheit. Voilà!

von Kaffeeklecks

Puschel sass wieder einmal am Rand des Klauenseuchensees und traute seinen Ohren nicht. Ausgerechnet Woolworth hatte heute wieder Sonderangebote und das mal richtig. Gesagt, getan, machte sich Puschel auf, in das amerikanische Thrash-Paradies einkaufen zu gehen.
Im Woolworth angekommen klaute Puschel ein Pack Lockenwickler und 12 Magnethalter für je 99 Cent. Das sah der strikte Ladendetektiv vom Woolworth und umzingelte Puschel. Puschel war verdutzt und traute seinen Augen nicht mehr.


"Warum hast Du das getan?" fragte pathetisch der Ladendetektiv. "Es ist doch alles so günstig hier. Produkte, Produkte, Typenmix, Branchenmix, ist das nix?"
Puschel antwortete weise wie der Dalai Lama: "Ich bin Dein Chef, Du Sesselpuper, nehmen se Haltung an und verlassen schnellstmöglich das Gebäude!" Sichtlich beeindruck verließ der Ladendetektiv Woolworth.


Puschel klaute sich noch seine Nußbacken voll und ging zufrieden nach Hause.
Später traf er seinen Freund Franz Fuchsbandwurm, der aus dem Staunen nicht herauskam. "Warum hat er das getan?" fragte theatralisch Franz. "Er hätte nicht mit mir sprechen sollen. Ich kann ja gar nicht reden, bin ein Eichhörnchen" Daraufhin lachten Franz und Puschel sich das Fell von der Haut. Der Wald hats gehört, Gottseidank gabs Bruce Springsteen.

ENDE

2007-06-10

Puschel das Eichhörnchen - Teil 6

Die Grenze zwischen Schund und Weltliteratur ist fließend.

Bei diesem Text aber ist die Zuordnung gar keine Frage. Entsorgen, Frau Müller!

von Kaffeeklecks


Puschel lebte in einer kleinen, gammeligen Hütte am Waldesrand. Eines Tages kündigte sich ein Schornsteinfeger an. "Das kostet Geld" dachte sich Puschel. Da er sein anti-Schornsteinfeger-Spray gerade nicht zur Hand hatte, machte er einen Plan. Als der Feger kam, stellte sich der Feger als eine überaus hübsche, puschelige Eichhörnchendame heraus. Da sein Plan ohnehin starke Lücken aufwies, entschloss Puschel sich, die Dame bei einem Gläschen Likör für sich zu gewinnen. Sie, ohnehin nicht anspruchsvoll in der Auswahl ihrer Galanen, stellte sich für weitere Aktivitäten zur Verfügung, die weit über das Auskehren eines Abgasschachtes hinausgingen. Nach vollzogenem Akt fragte Puschel: "Mein liebes Handwerkermädel, möchtest Du mir nicht künftig finanziell zur Seite stehen?" "Nö" sagte die Auserwählte. Puschel lachte. "Ich verstehe nicht" sprach die schwarz Unbekleidete. "Wir sind Eichhörnchen und wir können gar nicht sprechen" - "Na Und?" "Dann kann ich von Dir ja gar keinen Korb bekommen". Lachend sanken sie sich in die Arme, machten noch das ein oder andere Nümmerchen klar und wenn sie nicht gestorben sind, lachen sie noch heute.

ENDE

2007-05-09

Puschel das Eichhörnchen - Teil 5

Gewalt ist keine Lösung.

Dieser Teil spricht eine andere Sprache. Gelinde gesagt: Dieser Text ist eine Unverschämtheit!

von Kaffeeklecks


Heute: Teil 5 - Filmfestival (gewidmet Roman Polanski)

Puschel hatte eine Halskrause, das ist aber eine andere Geschichte. Im Knusperwald war Filmfestival angesagt. Da Puschel nicht bereit war zu zahlen, setzte er sich vor einen Ameisenhaufen und zählte rote Waldameisen. Bei 964 angekommen erschien ihm plötzlich Holla, die Waldfee. Er habe drei Wünsche frei sagte die Fee. Da sprach Puschel "Ich wünsche mir Lidl, dann Aldi und einen Bahnhofsvorplatz aus Beton". Da die Fee allerdings eine Betrügerin war, zauberte sie ihm lediglich einen Latte macchiato. Da sprach Puschel "Waldfee, Eichhörnchen saufen keine pseudoitalienischen Modegetränke!" Die Waldfee entgegnete "Eichhörnchen sprechen auch nicht und schon gar nicht zählen sie Waldameisen" "Hätte ich jetzt noch nen Wunsch frei" sagte Puschel "wünscht ich, Du wärst niemals geboren". "War wohl nix" antwortete Holla und blieb. Da holte Puschel eine ihm freundlich gesinnte tschetschenische Söldnerarmee (Biber) und befahl die Waldfee zu liquidieren. Gesagt getan! Ob dieser Bemühungen lud Puschel die Truppe dann des Abends zu einer Grafenwalder-Party. Singen, Lachen und Fröhlichkeit zeugten vom verfrühten Ende des Filmfestivals ...


ENDE

2007-04-09

Puschel das Eichhörnchen - Teil 4

Heute: Teil 4 - Der Rubel rollt
Das hier ist wie Milch vom Lande. Lauwarm und bröckelig aber voller Mutterliebe ...

von Kaffeeklecks



Puschel, das Eichhörnchen hatte einen Freund. Sein Name war Rubel und er war ein homosexueller Dachs.

Als Puschel eines Tages auf dem Nachhauseweg vom Aldi auf Rubel stieß, begrüßten sich die beiden sehr innig. Nach nur einigen Sekunden stieß Puschel Rubel von sich weg und beleidigte ihn mit einem Standard-Chauvi-Spruch. "Deinen Freund kannste in die Tonne treten" sprach Rubel. Ohne ein weiteres Wort trat Puschel Rubel in eine eilends angelieferte Mülltonne und kickte ihn den Knusperberg im Knusperwald hinunter. Der Rubel rollte. Puschel wiederholte diesen Vorgang und fing an, schon bald hohe Eintrittsgelder zu verlangen. Seit jenen Tagen gibt es jenen Ausspruch "Der Rubel rollt".

Am Ende des
Tages trafen sich Rubel und Puschel erneut, wunderten sich über Rubels Ausspruch und lachten, was das Zeug hält. Sie konnten ja gar nicht reden ... sprachen es und vergnügten sich im Walde.

ENDE